Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

schreibt Hermann Hesse und jedem Ende ein Anfang, frei nach Hermann Hess – das Jahr ist fast zu Ende, wir haben unsere Spendenziele nun auch erreicht und hoffen, damit einen Anfang, insbesondere für einen Musikschüler, zu ermöglichen.

Im kommenden Jahr werden wir Motorrad fahren, aber in 2018 kommt der Lada wieder auf die Straße. Andererseits, für die „The New European 5000 Adventure Rally“ braucht man nur 12 freie Tage im September…

Tausend Dank

an alle Unterstützer, Sponsoren und Spender, Leser und Kommentarschreiber.

Ein paar Euro fehlen bei beiden Spendenprojekten – möchte jemand noch vom Leser zum Spender werden?

Scones habe ich nicht mitgebracht, aber ein Rezept, ich werde sie backen und sowie wir ein passendes Ambiente finden (siehe Frühstück im Queens) verspeisen. Whisky dagegen haben wir mitgebracht, das ging wohl nicht anderes… und eine neue Straßenkarte (die andere hat uns über die ersten Meilen geholfen, danke), die wir auch gern verleihen. Großbritannien ist eine Reise wert, auch eine zweite.

3.717 km

und 395,87l Benzin und wir sind zurück. Lässt man die Anreise zum Start nach Brüssel und die Rückreise von Edinburgh nach Leipzig außer Betracht, kommen wir in 10 Tagen lediglich auf 291,3 km pro Tag. Was haben wir gemacht und warum waren wir so müde?

Zum Einen ist es sicher die Vielfalt des Landes, die Südküste mit wunderbaren Seebädern, das grüne Wales, Städte wie Liverpool und Glasgow, die Higlands, die Küsten im Norden, Aberdeen und Edinburgh, die uns gefangen nahm und ständig wechselnde Eindrücke vermittelte, zum Anderen die Herausforderungen des Straßenverkehrs. An das Fahren auf der linken Seite gewöhnt man sich schnell – machen ja alle so – trotzdem legt man eine andere Wachsamkeit an den Tag.

Zu den Preisträgern der 1. Knights of the Island gehören wir leider nicht. Uns fehlen zu viele Punkte, die man für Insel-Hopping hätte bekommen können, dafür sind wir zu langsam. Wir sind auch nicht die ersten auf der Straße, weil wir dem Charme des britischen Hotels erlegen waren und damit auch nicht den Preis für Wild-Camping erhalten konnten. Außerdem kommt uns kein Schaf ins Auto… wir haben viele Menschen kennengelernt, einige Bekannte der letzten Tour wiedergetroffen, viel gesehen und noch mehr erlebt. Sicher könnte man die Tour auch allein fahren, man würde es nicht (viel zu stressig und immer ausreichend Gründe doch noch einen Tage hier oder da zu bleiben), und hätte auch viel weniger Spaß dabei. Die meisten Fahrzeuge sind ohne Probleme über die Strecke gekommen, erwischt hat es nur den Rolls Royces, was schon ein wenig tragisch ist, in Großbritannien. Der Lada hatte unterwegs auch einige Problem, aber durchgehalten – dazu kommt noch ein Beitrag.

Für die Rückfahrt haben wir die Fährverbindung von Newcastle nach Amsterdam genutzt. Die Princess Seasways. Eine Empfehlung. Sie legt 17:00 Uhr ab und ist am kommenden Tag 10:00 Uhr in Amsterdam – eine Minikreuzfahrt. Restaurant, Bars, Livemusik an Bord, so kann man die Tour ausklingen lassen.

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Pokale

Das Roadbook haben wir abgeben, unsere Punktzahl ist aber eher moderat, so dass wir davon nix bekommen werden.